Cloud Künstliche Intelligenz Vorberichte

Dem kognitiven Unternehmen gehört die Zukunft

Die meisten Ressourcen werden weniger, je mehr sie verbrauchen: Öl, Holz oder auch Geld. Eine Ressource nimmt jedoch immer mehr zu, und wir erzeugen sie permanent selbst: Daten. Täglich kommen unglaubliche 2,5 Trillionen Bytes Daten hinzu. Diese gewinnbringend zu nutzen, fällt vielen Unternehmen schon allein wegen dieser Menge zunehmend schwer. Aktuell werden nur ca. 20 Prozent der vorhandenen Daten wirklich genutzt, 80 Prozent des Datenschatzes bleibt jedoch ungehoben. 

Doch für Unternehmen, die auch in Zukunft noch mitgestalten wollen, ist die strategische Nutzung ihrer Daten entscheidend. Nur so können sie wirklich valide Erkenntnisse über sich selbst und ihre Kunden gewinnen. Kognitive Unternehmen bzw. Cognitive Enterprises haben diese Bedeutung erkannt und räumen Daten und den entsprechenden Technologien den Stellenwert ein, den sie verdienen. 

Unternehmen auf dem Weg zum Cognitive Enterprise

Auf der THINK at IBM im Bikini Berlin dreht sich (fast) alles um die Frage, wie Unternehmen Daten innovativ und gewinnbringend nutzen, und wie sie dadurch zum Cognitive Enterprise werden können. Beim IBM Cloud, Data & AI Summit am 22. und 23. Mai im Rahmen der IBM Pop-Up Experience im Bikini Berlin wird das nächste Kapitel der digitalen Transformation aufgeschlagen, und die Teilnehmer erfahren wie sie mit Cloud und KI echten Nutzen aus Daten ziehen können. 

Die Erfolgsfaktoren des Cognitive Enterprise

Was macht ein Cognitive Enterprise genau aus? Das Whitepaper“The Cognitive Enterprise” von IBM zählt unter anderem folgende Faktoren auf:

– A culture of agile innovation that embraces new skills, workforces and ways of working, and humanizing the enterprise

– An ecosystem of business platforms, both industryspecific and transactional

– Cognitively enabled workflows for front- and back-office processes and decision making

– Applied exponential technologies – for example, AI, IoT, automation and blockchain

– Data that is curated to support key workflows and platforms

Betrachten wir uns davon drei Aspekte etwas genauer: Künstliche Intelligenz, Business Plattformen und den menschlichen Faktor.

KI macht das Unternehmen kognitiv

Durch Künstliche Intelligenz ergeben sich völlig neue Möglichkeiten der Automatisierung im kognitiven Unternehmen: Stefan Lutz, Markus Brandes und Heike Figge beschreiben auf dem IBM THINK Blog diese „Cognitive Automation“: 

„Cognitive Automation ist nicht regelbasiert, sondern lernfähig und wendet menschliche Verständnismuster an. Modernisierte Datenplattformen sind damit in der Lage, riesige Volumen unterschiedlich strukturierter Daten schnell und präzise in verschiedenen Systemen zu verarbeiten, Abweichungen zu interpretieren, Muster zu erlernen und bislang verborgene Einsichten aus digitalisierten Unternehmensprozessen zu gewinnen. So können kognitive Lösungen zum Beispiel die Intention eingehender Emails verstehen, die benötigten Daten strukturiert herausfiltern und den Vorgang einer automatisierten Abarbeitung durch Software-Roboter zuführen (..)“ 

Der Mensch im Mittelpunkt

Wenn der Software-Roboter die Routineaufgaben übernimmt, dann bleibt dem Menschen mehr Zeit und Freiraum für anspruchsvolle und kreative Tätigkeiten, die sonst im Arbeitsalltag oft unter den Tisch fallen. Beispielsweise Call-Center-Mitarbeiter: Weil Standardanfragen wie Adressänderungen durch Chatbots erledigt werden, können sich die Servicemitarbeiter auf die Beratung bei komplexeren Anfragen konzentrieren und einen engeren Kontakt zum Kunden aufbauen, wie die Autoren auf dem IBM THINK Blog schreiben.

Und auch für die Kunden selbst ist der Chatbot eine sehr sinnvolle Unterstützung, bei vielen Anliegen wünschen sie trotzdem noch den direkten Kontakt mit einem Berater oder Verkäufer. Das ist auch gut so, und wird sich auch so schnell nicht ändern.

Wer sich dennoch in Sachen Chatbots noch weiter informieren möchte, dem sei diese Seite empfohlen: Was ist ein Chatbot? Hier haben IBM Kollegen eine schöne Übersicht zu dem Potential und möglichen Anwendungsszenarien erstellt und geben Empfehlungen zur Entwicklung von Chatbots mit Hilfe vom IBM Watson Assistant.

Plattformen als zentrales Element des Cognitive Enterprise

Mit Hilfe von Business Plattformen können Unternehmen Daten, Workflows und Expertise zusammenführen und orchestrieren. Die Autoren des Whitepapers „Cognitive Enterprise“nennen unter anderem folgende strategische Eigenschaften von Business Plattformen:

– Business platforms will be the new instantiation of the strategy of an organization.

– They will act as a “North Star” for change programs and investment priorities to help navigate from legacy to the future.

– They will be the basis of and a critical connective tissue with other ecosystem partners and networks.

– They will continuously learn, getting smarter and smarter over time through AI and machine learning.

Wer sich auf die Reise hin zum Cognitive Enterprise begeben will, für den lohnt sich sicherlich auch die Reise ins Bikini Berlin, um dort auf der THNK at IBM mehr über unseren geheimnisvollen Rohstoff Daten zu erfahren.

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