Security Vorberichte

23 Tonnen für mehr Sicherheit: Der IBM X-Force Cyber-Truck und Security Summit

Cyber-Angreifer richten immer mehr Schäden an – deshalb sollten Cyber-Jäger in Unternehmen ständig auf der Pirsch sein, um diese Schäden möglichst klein zu halten. Laut dem Center for Strategic and International Studies verursachen Bedrohungen der Cyber-Sicherheit bei Unternehmen weltweit Verluste von 500 Milliarden Euro. Dennoch sind viele Unternehmen nicht ausreichend auf Cyber-Angriffe vorbereitet: 67 Prozent der deutschen Unternehmen haben keinen einheitlichen, unternehmensweiten Notfallplan, wie eine vom Ponemon Institute und IBM durchgeführte Studie zeigt. 

Was also tun, um dieser immer größeren Bedohungslage Herr zu werden? Der IBM Security Summit am 5. Juni auf der Think at IBM in Berlin gibt Antworten auf diese wichtige Frage. Beispielsweise sind leistungsfähige Sicherheitskonzepte und flexible IT-Architekturen grundlegende Bausteine, um Cyber-Angriffe abzuwehren und Unternehmenswerte zu sichern. Außerdem beschäftigt sich der Summit mit der spannenden Frage, welchen Anteil KI und Cloud an einem modernen Sicherheitskonzept haben, und Carsten Dietrich, Program Director X-Force Threat Intelligence, gibt Einblicke in die aktuelle Bedrohungslandschaft.

Externe Experten für bessere Cyber-Sicherheit

Ein tragfähiges Sicherheitskonzepts beinhaltet auch oft, dass Firmen Security-Aufgaben an Experten auszulagern. Für diese Experten sind ständig neue Bedrohungszenarien täglicher Arbeitsalltag. IBM ist mit über 8.000 Security-Experten und neun X-Force Command Centern ein solcher externer Managed Security Services Provider (MSSP) Provider.  Die IBM Experten überwachen 60 Milliarden Sicherheitsereignisse pro Tag in mehr als 130 Ländern. Darüber hinaus analysieren sie eine immens hohe Anzahl an Websites. Dazu schreibt Michael Cerny, Head of Security Software, IBM DACH, auf dem IBM THINK Blog

„IBM X-Force Exchange, eine Cloud-Plattform für den Austausch von Daten zu Sicherheitsbedrohungen, analysiert dazu mehr als 25 Milliarden Webseiten und zieht Erkenntnisse aus der Security-Überwachung von mehr als 270 Millionen Endgeräten heran.“

Mehr Kryptojacking, weniger Ransomware

Und welches sind die neuesten „Hacker-Trends“, auf die sich Unternehmen einstellen sollten? Durchaus überraschend: Sowohl Malware als auch Ransomware nehmen ab  – Kryptojacking und der Missbrauch von Betriebssystem-Tools dagegen zu. Dies ist ein Ergebnis des IBM „X-Force Threat Intelligence Index 2019″.  Laut Index nutzen mit 57 Prozent mehr als die Hälfte aller Cyberattacken gängige Administrationsanwendungen wie PowerShell oder PsExec, um unentdeckt zu bleiben. Auch Phishing steht weiterhin hoch im Kurs – und macht laut Index fast ein Drittel aller Cyber-Angriffe aus.

Wenn aber nun der Sicherheits-Super-GAU eingetreten ist und bei einem Unternehmen die PC-Bildschirme nicht mehr das tun, was sie sollen – oder schlimmer noch, wenn ein kritischer Sicherheitsfall sensible Unternehmens-und Kundendaten bedroht? Auch dann rufen Unternehmen oft externe Experten zu Hilfe. Und diese Hilfe kommt manchmal mit 23 Tonnen Gewicht angefahren: Das IBM X-Force Command Cyber Tactical Operations Center (C-TOC) ist rollende Sicherheit auf Rädern. Der Cyber-Truck kann etwa bei Sicherheitsvorfällen, als Überwachungsplattform oder für Trainingszwecke genutzt werden. Wer diesen ganz besonderen Truck aus der Nähe betrachten will, der hat auf der Think at IBM im Bikini Berlin die Möglichkeit dazu.

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