Livestudio Vorberichte

Prozesse schneller, effizienter, automatisierter – ein Update vom Automation Summit

Die Automatisierung ist ein Schlüsselthema der Digitalisierung – und auch auf der Think at IBM: Mit Hilfe riesiger Datenmengen und KI-Systemen lassen sich immer mehr Prozesse immer besser automatisieren. Das Wertversprechen dabei: mehr Effizienz und Produktivität. Allerdings wirft die zunehmende Automatisierung auch gesellschaftliche Fragen auf –  was sie übrigens schon immer getan hat. Daher muss sie stets vom Menschen her gedacht werden. 

Laut einer Mitteilung von Gartner dürften Unternehmen 2018 weltweit rund 680 Millionen US-Dollar in sogenannte robotergestützte Prozessautomatisierungssoftware, kurz RPA, investiert haben. 2022 sollen die Ausgaben bis auf 2, 4 Milliarden US-Dollar steigen. Die Unternehmen erhoffen sich von ihren Investitionen eine schnellere und einfachere Erledigung manueller Tätigkeiten sowie weniger Fehler und einfachere Compliance-Befolgung. Vor allem Banken, Versicherungen, Versorgungsunternehmen und TK-Firmen zählen zu den größten Anwendern von RPA. 85 Prozent der großen und sehr großen Unternehmen werden laut der Prognose bis 2022 eine Form von RPA im Einsatz haben.  

RPA macht sich damit langsam auf den Weg, Standard in Unternehmen zu werden. Der Fortschritt weckt bei vielen Menschen auch Besorgnis, zum Beispiel vor Jobverlusten. Schon seit der Antike gibt es die Angst vor technischen Innovationen, die Arbeitsplätze überflüssig machen. Daher gilt es im Auge zu behalten, dass die Technologie zur Unterstützung des Menschen da ist und nicht umgekehrt. Darauf weisen zum Beispiel auch die die Autoren Stefan Lutz, Markus Brandes, Heike Figge in ihrem Beitrag auf dem IBM THINK Blog DACH hin:   

„Bei der Automatisierung geht es in erster Linie nicht nur um Maschinen, der Mensch steht hier im Mittelpunkt und die Frage, wie sich Unternehmen neueste Technologien zur Optimierung ihrer individuellen Geschäftsprozesse zu Nutze machen und die Leistungsmöglichkeiten der Mitarbeiter weiter ausbauen können.“ 

Als Beispiel nennen die Autoren wiederkehrende Routineaufgaben, die sich häufig mit Hilfe von Bots, die auf RPA basieren, automatisieren lassen. So kann im Call-Center ein Bot regelbasierte Standardanfragen zu Servicethemen oder Adressänderungen beantworten, während sich der Mitarbeiter auf höherwertige Tätigkeiten verlegen kann, bei denen seine Kreativität gefragt ist.    

Der Mensch sollte bei aller Automatisierung im Mittelpunkt stehen. Bildquelle: pixabay

Intelligente Automatisierung 

Und wenn RPA auch noch mit kognitiven Technologien verschmilzt, dann können auch anspruchsvollere Tätigkeiten automatisiert werden:  

„Ob Vertragsprüfungen, Recherchen zu medizinischen Behandlungen oder umfangreiche Analysen von Schadensansprüchen oder Betrugsmanagement: KI-gesteuerte Prozesse können automatisch Millionen von Dokumenten in einem Bruchteil der Zeit überprüfen, die ein Mensch dafür benötigen würde.“ 

Spannende Insights auf dem Automation Summit

Für eine intelligente Automatisierung ergeben sich also immer mehr Möglichkeiten – und damit auch für die Menschen. Wer sich darüber genauer informieren und die Möglichkeiten für sein Unternehmen ausloten wollte, der hatte kürzlich in Berlin die Gelegenheit dazu. Denn dort fand im Rahmen der Think at IBM am 20. Mai der IBM Automation Summit statt, bei dem namhaften Experten und Anwender reichlich aus ihrer praktischen Erfahrung berichteten. 

So führte Francesco Brenna, Executive Partner, AI Leader Europe, das Publikum durch die Automation Customer Journey, während Thorsten Wedlich, Associate Partner Strategy & Transformation, und Frank Beyer, Process Analyst für Automation, das Thema Prozesstransformation von der Zielsetzung über die Prozessanalyse bis zum Prozessdesign und der Automatisierungsroadmap skizzierten.

Im Anschluss daran referierte Dirk Stock, Associate Partner, Cognitive Process Automation Leader, über Automation at Scale und zeigte, wie hier die Themen Implementierung, Governance, Center of Excellence und Automation Platform aus der Cloud ineinander spielen. Dem Thema Mitarbeiter und Automatisierung widmete sich die Präsentation von Lars Schatilow, Associate Partner & Practice Leader Digital Change & Transformation DACH. Zudem gab es noch einen Einblick in die IBM Garage und wie hier gemeinsam am Cognitive Enterprise gebastelt wird.  

Außerdem gab es noch eine spannende Podiumsdiskussion im Livestudio zum Thema:

Spannende Insights zum Thema kognitives Unternehmen erhalten Sie außerdem jetzt auch in der IBM Serie zu kognitiven Unternehmen. Im ersten Teil (erhältlich – nach Registrierung – hier) erfahren Sie, wie Führungskräfte damit beginnen können, die neuen Möglichkeiten für kognitive Unternehmen zu erkunden.

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