Cloud Infrastructure Künstliche Intelligenz Livestudio Vorberichte

POWER für KI – ein Update vom Infrastructure Summit

Künstliche Intelligenz – die Chancen für Unternehmen sind enorm, doch wer sie verpasst, der läuft Gefahr, den Anschluss an den Markt zu verlieren. Wie immer wenn es um neue Technologien geht, gilt es schnell, aber überlegt zu handeln. Eine wichtige Frage dabei: Wie soll die Infrastruktur beschaffen sein, damit KI-Anwendungen zukunftsfähig und leistungsstark laufen? Integration und Leistung lauten hier zwei wichtige strategische Leitlinien.  

Laut einer IDC-Studie haben 23 Prozent der Unternehmen noch nicht die richtige Software bzw. die passenden Algorithmen für die angestrebte KI-Lösung gefunden. 77 Prozent fühlen sich durch ihre Infrastruktur eingeschränkt. Wie also lassen sich die Hindernisse auf dem Weg zu KI beseitigen, um möglichst schnell von den operativen Vorteilen der maschinellen Intelligenz profitieren zu können? 

Eine gute Orientierung dazu bietet Bernd Schierholz, Vice President, Systems Hardware, IBM DACH, in seinem Artikel auf dem THINK Blog DACH. So sagt er zum Beispiel:

„Cloud, Security und Künstliche Intelligenz hängen alle von den Servern, dem Speicher, der Software und den dadurch bereitgestellten Services ab, die Unternehmen betreiben. Eine IT-Infrastruktur, die zum Geschäftsmodell des Unternehmens passt, ist daher entscheidend. Nur so können die Geschwindigkeit, Leistung, Compliance und Transparenz erreicht werden, die für das digitale Geschäft im kognitiven Zeitalter erforderlich sind.“ 

Die Devise heißt Integration 

Eine Herausforderung, die sich für Unternehmen bezüglich ihrer Infrastruktur dabei stellt: In den letzten Jahren haben sie mehr und mehr Workloads in die Cloud verschoben – und das zum Teil auch auf unterschiedlichen Cloud-Umgebungen. Wenn diese jedoch nicht integriert und synchron laufen, dann kann das auf Kosten von Leistung, Geschwindigkeit, Sicherheit und Compliance gehen. Die Devise lautet daher Integration: 

„Unternehmen müssen ihre Clouds bestmöglich integrieren – entweder On-Premise, im Rechenzentrum oder über einen Dienstleister. Die richtige Integration ermöglicht es ihnen, Daten, Workloads und Anwendungen über mehrere Clouds hinweg zu verschieben, um damit die Leistung, Sicherheit und Compliance zu verbessern.“ 

Stichwort Leistung 

Ob im eigenen Rechenzentrum oder Cloud-basiert über hybride Architekturen, eine Maxime gilt für KI generell: Schnelligkeit und Flexibilität. Denn Maschinelles Lernen stellt ungleich größere Anforderungen an die Systeme im Unternehmen. Für das schnelle Handling der riesigen Datenmengen brauchen Anwender hohe Verarbeitungsleistungen, hohen Durchsatz und GPU-Beschleunigung. 

Hier kommen  die IBM Power Systeme ins Spiel:  Sie unterstützen Kunden dabei, von der Leistung auf System- und Prozessorebene zu profitieren. Ein System, das beispielsweise auf die hohen KI-Anforderungen hin konzipiert wurde, ist der IBM Power Systems Accelerated Compute Server (AC922). Datenintensive Workloads wie Deep-Learning-Frameworks und beschleunigte Datenbanken verarbeitet das System mit hoher Zuverlässigkeit.  

Infrastructure Summit in Berlin 

Das Thema Infrastruktur ist essentiell, wenn es um die Verwirklichung von KI geht – und all der anderen neuen Möglichkeiten, die das Digitalzeitalter für Unternehmen bereit hält. Für eine tiefere Beschäftigung mit der Thematik sollte man den Austausch mit Experten und anderen Unternehmen suchen.

Eine erstklassige Gelegenheit dazu bot sich dazu vor Kurzem auf dem IBM Infrastructure Summit im Rahmen der IBM Pop-up-Experience in Berlin. Das Programm war extrem vielseitig. So demonstrierte Thomas Harrer, CTO Hardware Sales, IBM Systems Europe, unter dem Motto “Zurück in die Zukunft“, wie Technologie die Transformation vorantreibt. Manfred Leistner, CTO Blanc und Fischer IT Services GmbH, und Carsten Dieterle, SAP Solution Architect, IBM DACH, zeigten, wie SAP HANA dank POWER volle Kraft voraus fährt. „Cloud, aber mit Power!”, präsentierten Peter Wüstefeld, Product Manager Linux Systems, SVA GmbH, und Stefan Gärtner, Head of Competence Center DevOps, SVA GmbH, in ihrem Vortrag.

Und ebenso spannend ging es am Nachmittag weiter: Thomas Taroni, CEO, Phoenix Systems AG, und Florian Noell, LinuxONE Sales Leader, IBM DACH, erläuterten unter dem Titel „Revolution oder Alter Tobak?“ wie eine sichere Infrastruktur mit LinuxONE für das Digital Assets Ökosystem aussieht. Danach zeigten Dr. Frank Wisselink, Managing Consultant, DETECON, und Daniel Reiberg, Technical Solution Sales, IBM Systems Hardware Sales, wie AI schneller mit POWER lernt. Und Spiros Margaris von Margaris Ventures verriet im Abschlussvortrag, warum die Fintech-Branche unbedingt innovativ werden muss.

Das Event im Video

Auch im IBM Livestudio wurde das Infrastrutur-Thema diskutiert. Bernd Schierholz, VP Systems Hardware Sales für IBM DACH und Organisator des Infrastructure Summit auf der Think at IBM, gibt hier zum Beispiel einen Überblick über die Highlights und wichtigsten Themen der Veranstaltung:

Außerdem gab es ein spannendes Gespräch mit Wolfgang Maier, der seit mehreren Jahren den Bereich Hardware-Entwicklung im IBM Labor Böblingen leitet. Dabei ging es vor allem um Innovationen in Sachen Chiptechnologie:

Weiterführende Informationen zu den Themen gibt es übrigens in der IBM Serie zu kognitiven Unternehmen. Im ersten Teil (erhältlich – nach Registrierung – hier) beschreibt IBM, wie Führungskräfte damit beginnen können, die neuen Möglichkeiten für kognitive Unternehmen zu erkunden.

 

%d Bloggern gefällt das: